5.3.15

21.03.2015 Aktionstag Das Geheimnis im Teufelsbruch


Die ganze Woche vorher war sonnig, der Sonntag danach war sonnig nur am Samstag war schönes Wetter (frei nach dem Motto es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung).

Nachdem wir kurz vor elf im Johannesstift ankamen, galt es ersteinaml beim abladen zu helfen. Jan hatte mit einem AKD Bus alles wichtige organisiert und wir konnten direkt an´s Aufbauen gehen.


Im Jurteaufbauen sind wir schon geübt und so ging es schnell von der Hand. Fast jeder Handgriff sitzt schon und die wenigen neuen Kinder werden schnell angeleitet.


Jedes Kind sucht sich eine Ecke. Dann braucht jeder eine Stange, einen Hering und ein Seil. Beim Heringe in die Erde hauen ist immer noch vorsicht geboten. Da gab es schon manchen Ratscher. Die Kinder bekommen den schweren Fäustel eben doch noch nicht ganz geschwungen.


Mittlerweile machen die Jungpfadfinderinnen auch schon den Bund am Dreibein. Nur das Hochziehen der Großjurte erfordert noch Erwachsene...


 ...und das Anknöpfen der Seitenplanen. Dafür sind selbst die meisten Jupfis noch zu kurz.


 Als die Jurte dann stand, war schnell ein Feuer gemacht und die ersten brauchten schon eine kleine Stärkung, bis das eigentliche Essen fertig war.





Nach dem Essen ging die Einteilung für das große Spiel los. Eine Schriftrolle wurde verlesen und jede Gruppe bekam ein Siegel. Siemensstadt stellte drei Gruppen. Bei zwei Begleitern hieß dass, das die großen Mädchen endlich mal alleine los gehen durften.
 

Leider begann es wie im letzten Jahr um die Mittagszeit zu nieseln und alle, die gute Regenkleidung hatten, waren froh darum. Immerhin hatte ich selbst im Gegensatz zum letzten Jahr eine Jacke dabei und sogar eine Regenhose habe ich angezogen und war froh drum.


Die Teams waren ein Jungenteam, ein Mädchenteam und die großen Mädchen.


Für die erste Aufgabe galt es sich an der Schaukel über eine fiktive Schlucht zu schwingen.






Nachdem wir Bieberspäne gesammelt haben, mussten wir die verhexte Brücke umgehen und einen Steg bauen.








Wir hatten so viel Spaß wir hätten den ganzen Nachmittag über den Bach klettern können. Aber es kam noch mehr: Wir mussten auf eine Insel balancieren (über einen toten Baum) und eine Nachricht einsammeln. Mit nassem Holz ein Feuer entfachen, Ein Spinnennetz überwinden, auf kleinen Inseln durchs Moor waten, einen Tanz aufführen, ein Gedicht vervollständigen, bis wir einen Kartenschnipsel bekamen.





Nach unserer Rückehr galt es erstmal sich wieder am Feuer aufzuwärmen. Nur wer wirklich nass, kalt und klamm ist, kann so ein Feuer richtig würdigen. 


So buken wir Stockbrot und Würstchen am Feuer und die Zeit verging schnell, bis wir wieder in die Kirche gingen.




Dort gab es eine kurze Abendandacht mit Anspiel von den Johannesstiftlern und Christian Moritz fand genau die richtigen Worte zum Ausklang des Tages.



Im Anschluss an die Andacht, fand die Auswertung der Schatzkarte statt. Es war nicht einfach, da ein Schnipsel im Wald verloren gegangen war, einer in der Turnhalle lag und einer in der Großjurte lag. Aber mit vereinten Kräften konnten wir den Schatzhügel identifizieren. Dort trafen wir den Geist, der uns den Weg zum Schatz zeigte.


Am Ende waren wir nass und kalt aber doch glücklich wieder auf dem Heimweg.

14.2.15

26. April 2015 - Kindergottesdienst in der Jurte und Müllsammelaktion im Park


Am 26. April wollen wir in diesem Jahr den Müllsammeltag im Park veranstalten.

Davor wird es einen Kindergottesdienst in der Jurte im Gemeindegarten geben. Eingeladen sind alle Kinder der Gemeinde zwischen 6 und 12 Jahren.
Im Anschluss an den Gottesdienst nehmen wir einen mitgebrachten Imbiss ein. Nach dem Imbiss brechen wir gemeinsam auf und sammeln den Müll im Park.

Wir freuen uns über jede Unterstützung.

Nach getaner Arbeit gibt es noch Kuchen und wer möchte kann noch ein paar Lieder singen.

27.1.15

30.1.2015 - Stammesrat



Am 30.1. um 18 Uhr treffen wir uns zu unserem ersten Stammesrat für Gruppenleiter und Interessierte bei uns.

Es wird irgend eine Kleinigkeit zum Essen geben, die mir noch einfallen muss.

Bitte überlegt doch mal die Themen. Wenn Ihr sie sammelt, mache ich eine Agenda.

Für mich sind es die Punkte:
- Ausblick Terminplanung
- Sommerlager
- Aktionstage bis zum Sommer insbesondere
    - Müll sammeln (Termin, Gottesdienst)
    - Sommerfest mit der Gemeinde





11.1.15

24. Januar 2015 - Berliner Singewettstreit

Die folgende Einladung möchte ich Euch nicht vorenthalten. Wir werden in diesem Jahr mit der Sippe dort antreten. Aber auch sonst ist es eine sehr schöne Veranstaltung um die verschiedenen großen Pfadfinderbünde einmal live zu erleben.


 „Wir sind voller Märchen und Legenden“

Ihr sagenhaften Sänger!
Wieder ist ein Jahr vorbei, die Tage werden kürzer, die Nächte kälter und in den Wäldern, die wir im
Sommer so flirrend sahen, steigen Kobolde, Wichtel und manche Schauergestalt aus dem Unterholz...
Der Sommer war die Zeit des Erlebens – der Winter ist die Zeit des Erzählens. Wir lauschen den alten
Sagen und Geschichten...
...und deshalb kommen wir zusammen. Wir laden euch nämlich ein zum 
Er steht unter dem Motto:
„Märchen, Sagen und Legenden“

18. Dezember 2014 - Übergabe des Friedenslichts an den Deutschen Bundestag


Schon zum dritten Mal in den letzten vier Jahren haben wir 2014 das Friendenslicht an den Deutschen Bundestag überbracht. In diesem Jahr gab es kleinen Hürden, da das Friedenstlicht nicht pünktlich zum Aussendungsgottesdienst in Berlin war. Ich habe es aber für diese Aktion noch in der Gemeinde Sühne Christi geholt, damit wir auch das richtige Friedenslicht übergeben konnten. 





Die zweite Hürde, die es zu nehmen gab war, dass es zeitgleicht zum Adventssingen noch mehrere namentliche Abstimmungen gab. Dafür werden die Abgeordneten mit einer markdurchdringenden Alarm zu Abstimmung gerufen. Das hat die weihnachtliche Stimmung etwas getrübt.


 


  
Sehr glücklich war ich darüber, dass die Idee des Friendenslichts in die Rede der Prälaten Eingang gefunden hat und somit ein richtiger Teil der Veranstaltung war. Das sehr aktuelle Motto hat hier sicherlich einen Beitrag leisten können. Völlig unverhofft kam ich auch noch dazu einige Worte zu sagen. Um so besser, dass ich es erst während des direkt zuvor gesungenen Liedes erfahren habe, sonst hätte ich mir vermutlich in die Hose gemacht.

 
  




Zum Abschluss des Adventssingens spielten dann noch zwei Alphörner. Insgesamt ein sehr schönes Erlebnis.




Ein Teil der Bilder stammt von mir, ein anderer Teil von Carsten (insbesondere auch die Videos). Vielen Dank  dafür. Vielen Dank auch an die Eltern, die bereit waren die Last der Logistik mit zu übernehmen.


4.1.15

14. Dezember 2014 - Aussendungsgottesdienst Friedenslicht in der St. Elisabethkirche Berlin


Die Location

 Die Ausrichtung des Aussendungsgottesdienstes lag in diesem Jahr in der Verantwortung des VCP. Als Kirche war die St. Elisabethkirch ausgesucht worden. Sie liegt zentral in Mitte in einem kleinen Park und ist eine wunderschöne Schinkelkirche. Leider wurde sie aber im Krieg zerstört. Die Aussenhülle und die Fassade sind in einem langwierigen Prozess wiederhergestellt worden, das Interieur ist aber immer noch im Rohbau. Das gab dem VCP die Möglichkeit die Kirche für den Gottesdienst zu gestalten...

Der Lichtermarkt

Vor der Kirche gab es wie in den vergangenen Jahren auch schon einen kleinen Lichtermarkt. Dazu waren zwei Jurten aufgebaut worden und der Garten war mit Schwedenfeuern "geschmückt".


Mit Olivers Unterstützung konnten wir für alle interessierten Kinder Kerzen ziehen anbieten. Dafür noch mal vielen Dank!



 In der Kirche

 In der Kirche waren noch zwei weitere Jurten aufgabaut. Eine Hochjurte als Eingangstor und ein Jurtendach über dem Altar. Der Boden war mit Teppichen ausgelegt und die Kirche mit Kerzen und Petros geschmückt. Einzige Enttäuschung war, dass die Kirche nicht geheitzt war. An sich nicht schlimm, nur war der Tag unerwartet kalt und zumindest ich war zu leicht angezogen.





Der Gottesdienst 

Der Gottesdienst wurde maßgeblich von Oskar gestaltet und war dem Anlass wunderbar angemessen. Das zentrale Manko bestand darin, dass es das Friedenslicht nicht pünktlich nach Berlin geschafft hat. vier Stunden Verspätung des Nachtzugs von Wien und dann noch ein auf der Strecke liegen gebliebener Güterzug bei Leipzig waren nicht mehr auf zu holen. Am Ende wurde das Altarlicht verteilt, das eigentlich Friedenslicht musste nachgeliefert werden.









Friedensterne im Dach der St. Elisabethkirche.









Übergabe an die Gemeinde in Siemensstadt

 Am Ende war es nur das Altarlicht, aber wir haben es trotzdem in die Gemeinde gebracht.



Auf diese Weise musste ich dann auch meine erste (kurze) Ansprache vor der Gemeinde halten. Das "echte" Friedenslicht habe ich dann am Mittwoch nachgeliefert.

Fazit: Auch ohne Friedenslicht sicherlich der schönste Aussendungsgottesdienst, den ich bisher erlebt habe.