Der Vortrupp
Wie in den Vorjahren haben wir auchc in diesem Jahr beschlossen einen Vortrupp zum Pfingstlager zu schicken. Nachdem die Busse doch leider immer sehr spät los kommen, sind die Kinder nicht vor 19.30 Uhr auf dem Lager. Wer danach erst mit dem Aufbau der Zelte beginnt, schafft in der Regel nur noch die Schlafzelte.
In diesem Jahr waren Bruno, Alex, Maja, Oda, Noah und HC beim Siemsstädter Vortrupp. Auf diese Weise standen bei der Ankunft der Busse bereits die Koch- und Essjurten, die Meutenschlafjurte und der Aufbau der Kohten war vorbereitet.
Die Lagereröffnung
Die Spielidee war in diesem Jahr der Zorn der Götter. Irgendwie sind den Göttern ihre magischen Gegenstände abhanden gekommen. Schnell fiel der Verdacht auf Loki und so gab es Unruhe und Streit.Nach der Lagereröffnung teilten die Götter ihr Volk nach ihren Anhängern auf und gestalteten eine Fahne.
Danach teilten sich die Volker auf um in Gruppen nach ihrem Handwerk zu arbeiten. Wir hatten als Workshop Kanelbullar (Zimtschnecken) mit gebracht, die es über dem Lagerfeuer zu backen galt. Das Ziel war allen auf dem Lager ein Zimtschnecke anbieten zu können. So haben wir den ganzen Vormittag mit Teig kneten verbracht (7kg Hefeteig).
Die größte Herausforderung bestand darin, den Teig bei den niedrigen Temperaturen zum Gehen zu bekommen. Erst als wir das Feuer am Start hatten und die Sonne doch noch ein bischen schien, fing er an sich zu bewegen.
Nach dem Mittagessen, fingen wir dann an zu backen. Zunächst musste angefeuert werden. Der Trick beim Backen ist viel Glut oben drauf und nur ganz wenig Kohle unten drunter.
Erst ausrollen, dann in den Topf legen und dann backen und...
...ausruhen.
Nun ja wir haben 14 Portionen gebacken. Es hat uns bis abends beschäftigt.
Abends mussten wir dann schnell noch mal Holz machen gehen. Es war sowieso schon ziemlich kalt und sollte auch noch verstärkt anfangen am nächsten Tag zu regnen. Daher habe ich die letzten Schnecken in fremde Hände gelegt und bin mit den Jungs zum Holzplatz gefahren. Da die Zeit knapp war haben wir das Holz auf den Hänger geworfen und mit dem Auto zu Oase gefahren.
Die Kinder haben dann ausladen geholfen und wir haben eine Kette gemacht.
Den Samstagabend verbrachten wir nacheinem Abendessen mit Chilli in unserer Ess- und Singejurte am Lagerfeuer, denn wir haben nicht nur für die Oase Holz gehackt, auch für unsere Jurte fiel noch genug ab.
Sonntag
Sonntags gibt es traditionell Brötchen zum Frühstück. Leider war die Anmeldezahl noch deutlich niedriger als die Brötchen bestellt wurden, so dass pro Kochgruppe nur 40 Brötchen bereit standen. Tatsächlich waren wir in diesem Jahr 53(!). Da aber viele Kinder gerne Müsli zum Frühstück essen, haben wir einfach ein Schokomüsli mehr hingestellt und schon gab es genug Brötchen für alle. Am Ende konnten wir uns sogar noch ein zweites teilen, weil alle pappesatt waren.
Nach dem Frühstück begann der Sonntag mit dem Gottesdienst. Oskar hat ihn vorbereitet und wie immer toll gefeiert.
Im Anschluss musste aber der Bewegungsdrang aber erstmal wieder abgebaut werden.
Zumm Mittag gab es eine Brotzeit und die aufgewerteten Reste des Vorabends aus unseren schönen neuen Töpfen. Diese wurden im letzten Jahr mit Unterstützung der Stiftung Pfadfinen angeschafft.
Ansonsten stand der SonnTAG im Zeichen des Geländespiels. So galt es bei den Göttern wertvolle Erzklumpen zu sammeln um sie beim Zwerg gegen das Gewicht der magischen Gegenstände auf zu wiegen.
Ein bischen Strategie schadet nie. So wird hier gerade der nächst Coup besprochen.
An verschiedenen Stationen mussten Augaben gelöst werden um die wertvollen Steine zu erlangen.
Wie immer ging es über Stock und Stein. Der BZG bietet dafür enfach beste Voraussetzungen.
Wie angekündigt, hat es Sonntag dann auch zwischen durch mal geschüttet. Immerhin kam die Sonne schnell wieder raus. In Verbindung mit den schwarzen Zelten ein eindrucksvolles Bild.
Sonntagabend waren wir mit Kochen dran. Es gab Reis mit Sch.... So hatten alle viel zu schnippeln. Da schnippeln aber lustig ist und es draußen gerade regnete ging die Arbeit schnell von der Hand.
Der Singewettstreit
Sonntagabend gab es den Singewettstreit. Die :-) waren schon am Vorabend aktiv gewesen und über den Tag dran geblieben und hatten sich eine wilde Nummer ausgedacht, zu der ich nur eine Komparsenrolle hatte und Gitarre spielen musste.Vorher haben sie immerhin mit mir einmal geprobt. Dann war allgemeines Aufhübschen und schon ging es los.
Auf Grund der Lichtverhältnisse gibt es nur von den ersten Gruppen Bilder. Nachher war es einfach zu dunkel.
Workshops und Spiele am Montag
Am Montag zur Morgenrunde dann die Versöhnung der Götter. Der Sonnenschein trügt. Es war Nachts kalt und tagsüber auch genau solange warm wie die Sonne schin und das war nie lange.Am Montag gab es nochmal eine neue Runde Workshops. Es wurde Feuer machen geübt,
gemalt,
geschnitzt,
und Holz gehackt.
Leider weiss ich nicht mehr was hier gemacht wird, auf jeden Fall sieht es sehr nett aus.
Zu Mittag gab es die übliche Brotzzeit. In diesem Fall aufgepeppt mit Kaiserschmarrn.
Nach dem Essen zieht das Küchenkommande los.
Nachmittags stand ganz im Zeichen des Spiels und insbesondere das Polenspiel fand großen Anklang.
Natürlich wurde auch gekickt, gequatscht und vieles mehr.
Natürlich ist es beim Pfingslager wichtig, sich auch bei all denen zu bedanken, die es möglich machen, dass wir alls das tolle Materiel haben, um damit zelten zu gehen. So hat uns die Stiftung Pfadfinden in diesem Jahr beim Kauf unserer neuen Kohte für die Schnee Eulen unterstützt. Vielen Dank! Hier also die Schnee Eulen vor dem neuen Zelt.
Was die Schnee Eulen können, schaffen die :-) schon lange. Daher auch noch ein Foto von den :-) vor ihrem Zelt, dass immerhin schon ein Jahr alt ist.
Am letzten Abend ist ein großes Gelage tradition. Ein ganzes Schwein gab es in diesem Jahr nicht. Die Menge des Fleisches dürfte dem jedoch entsprochen haben.
Leider gab es von allem viel zu wenig und es dauert viel zu lang. Für über 150 Leute grillen ist eine Herausforderung. Am Ende waren dann aber doch irgendwie alle satt.
Der Abbau
Jetzt waren wir schon einen Tag länger als sonst unterwegs und doch ist der Tag der Abfahrt viel zu schnell gekommen. Noch schnell ein Gruppenbild und schon verwinden alle bauten.
Die spezielle Herausforderung in diesem Jahr war, dass es trocken blieb bis zum Frühstück und danch anfing zu schauern. Immer genau solange, dass die Zelte richtig nass wurden und in den Sonnenphase dazwischen nicht mehr richtig trocken. Ich habe noch nie so viele nasse Zelte mit nach Hause genommen.
Dann schnell hoch auf die große Wiese zur Versteigerung der schmutzigsen Schlüpfer.
Noch ein schnelles Spiel. Die Zeit ist nie zu knapp, um sich nicht noch mal schnell zum Idioten zu machen - macht aber Spaß!
Dann noch schnell nehmt Abschied Brüder in den Regen schmettern.
Glückliche Lagerleitung, Landesleitung, Landesratsvorsitz...





















































































































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