23.9.14
28. September 2014 - Erntedank mit der Gemeinde
Auch in diesem Jahr wollen wir mit der Gemeinde Erntedank feiern. Dazu sind wie in jedem Jahr alle eingeladen. Wir möchten zunächst gemeinsam den Familiengottesdienst besuchen. Im Anschluss gibt es ein Picknick im Gemeindegarten, zu dem jeder eine Kleinigkeit beisteuert. Wir suchen insbesondere auch noch SuppenköchInnen. Parallel hat Christine sich wieder eine tolle Bastelidee ausgedacht. Dazu suchen wir noch einige Akkuschrauber inkl. Holzbohrer.
Der Gottesdienst beginnt um 11 Uhr
Wir treffen uns wie gehabt um 10.40 Uhr bei uns und gehen gemeinsam zum Gottesdienst.
Das Programm endet gegen 14.30 spätestens 15 Uhr.
Damit wir jedem Wetter standhalten können, wollen wir wieder die Jurte in den Gemeindegarten stellen. Es wäre toll, wenn noch ein paar Helfer kämen.
Jurtenaufbau Samstag 15 Uhr im Gemeindegarten
14.9.14
6./7. September 2014 - Stammeslager Jungfernheide
Die Abreise
Wie in den vergangenen Jahren machen wir am ersten September Wochenende unser Stammeslager in der Jungfernheide. Auch dieses Jahr hat das Wetter mitgespielt und so sind wir bei Sonnenschein mit den Bollerwagen losgezuckelt.Auch in diesem Jahr war das Lagerthema eine Fortsetzung des Meutenlager Themas. In diesem Jahr also das Dschungelbuch.Weil in jedem Ende auch ein Anfang ist, haben wir uns sowohl mit dem Anfang, wie mit dem Ende der Geschichte beschäftigt.
Die Anreise
In bewährter Manier sind wir mit Bollerwagen, Lasträdern und Booten zum Lagerplatz gewandert. Im Gegensatz zu den Vorjahren, ist der Hänger mit den Zelten aber auch erst morgens los gefahren. Auf diese Weise musste ich den Hänger nicht alleine heraus schieben.Der Aufbau
Die Herausforderung in diesem Jahr bestand darin, dass wir ein Zelt mehr als in den Vorjahren aufbauen mussten: die Kohte. Die (noch) Biber und die Wölflinge bauten sich zwei Jurten auf. Die zukünftige Sippe baute sich ihre eigene Kohte auf - zum ersten Mal.
Es gab also gewissermaßen zwei Premieren. Die Meute muste ohne mich beide Jurten aufbauen, was schon sehr gut funktionierte. Die Sippe musste zum ersten Mal die Kohte aufbauen und hier fehlt noch etwas Erfahrung auf allen Seiten. Immerhin, wenn alle praktischen Fragen geklärt sind, sollte das auch kein Problem mehr darstellen.
Die letzte Herausforderung für die Meute bestand im Knoten am Einbaum, aber auch der stellt keine Hürde mehr dar. Zwischendurch, als der Hunger zu große wurde, haben wir eine Pause eingelegt und unser Mittagessen verzehrt.
Der Nachmittag
Nach dem Essen konnte die erste Jurte schon bezogen werden. Die zweite Jurte brauchte noch ein bischen länger. Problematisch, ist dass bei der Jurte mit den Erdstreifen auch die größeren Kinder noch zu klein zum Knöpfen sind, was dann zwangsläufig bei den Gruppenleitern hängen bleibt.

Die Kohte
Für die Kohte mussten zunächst die Seitenstangen gesägt und gebohrt werden. Das Zelt war erst zwei Tage vor dem Lager mit der Post eingetroffen. Daher blieb vorher keine Zeit für Vorbereitungen. Letztlich hat es aber auf dem Lager gut funktioniert.
Nachdem alles gesägt und gebohrt war, ging es ans Aufbauen. Der Platz sollte etwas abseits sein, aber doch nicht völlig allein. Wir hatten zwar schon Kohten in der Gruppenstunde probeaufgebaut, allerdings noch nie mit Seitenstangen. Außerdem haben wir immer ein Kreuz verwendet, da diese Kohte später als Pentagon aufgebaut werden soll, hatten wir aber eine Kette. In Verbindung mit den hohen Seitenwänden, wurde die Kohte viel höher als gedacht, so dass unsere mitgebrachten Stangen für eine außen stehendes Zweibein zu kurz waren. Auch ein innen stehendes Zweibein erwies sich als zu kurz. Am Ende ging es mit einem hoch gebundenen Einbein.
Das ist noch lange nicht perfekt, aber für den Anfang ausreichend. Wir sind dann auch zu unserer Aufnahme los gegangen ohne Drachen und es fing propt an zu schütten. Zum Glück stand die Kohte unter einer dichten Buche, so dass es kaum herein geregnet hat.
Stufenübergang und Aufnahmen
Nach dem Aufbau wurden die neuen Wöflinge in der Meute aufgenommen. Wir haben uns quasi sybolisch an unserem Ratsfelsen versammelt und die Wolfsmutter stieß die jungen Wölflinge in die Mitte. "Schaut gut. Dies ist ein Wolf. Er ist wie wir und er gehört zu uns."
Nach dem kräftigen Schubs von Wolfsmutter, wurden die neuen Wölfe von allen ausgiebig beschnüffelt und in der Meute begrüsst.

Das war er nun also der kurze Moment in dem alle Wölflinge waren. Im Anschluss gab es das Geländespiel, bei dem Balu, Bagheera und ihre Freunde die Meute, vor den Bandarlog schützen sollten. Leider stellte sich schnell heraus, dass die Bandarlog, den unglaublich schnellen Freunden nciht annähernd gewachsen waren. Schon nach wenigen Minuten saßen die Bandarlog gefangent in der verbotenen Stadt gebannt von Kaas Blick. Nur noch gelegentlich regte sich Widerstand, der in einem kleinen Ausbruch gipfelte. In der Regel währte die Freiheit nur wenige Minuten.
Das Abendprogramm
Vor dem Abendessen, gab es noch ein kurze Vorbereitung des Abendprogramms. Als Unterstützung in der Küche fand Berta sich als unsere Küchenfee ein.
Im Anschluss gab es die neuen Fahrtenlogs von Christine mit der Unterstützung von Pia vorbereitet. Es wurden die Pfadfinderregeln besprochen. Drei neue Halstücher würde es geben. Wie bereits in den letzten beiden Jahren zogen wir dann mit dem Boot los und holten die neuen Pfadfinder auf die Seite der Pfadfinder.
Die großen Kinder hatten Fackeln, die kleinen Petros, Maja hatte unsere Fahne dabei, so ergab sich vom völlig glatten Teich mit dem Blitzen des Gewitters im Hintergrund ein beeindruckendes Bild.
Viel zu schnell ging der Abend zu Ende. Auf dem Rückweg von der Aufnahme erwischte uns dann der Regenguss, der aber zum Glück schnell vorbei ging, denn auf dem Platz sollte es noch ein weiteres Highlight geben.
Die großen Wölflinge haben nach vier Jahren die Kinderstufe verlassen. Das brachte uns ans Ende der Geschichte des Dschungelbuchs. Mogli verjagt Shir Khan mit dem Feuer der Menschen und verlässt das Wolfsrudel. Dies wird durch den Sprung über das Feuer symbolisiert. Die Kinder spielte das Ende als gelesenes Theater für alle Kinder vor und dann kam schon der mit Schauer erwartete Sprung, den alle erfolgreich absolvierten. Nach dem Singen von ein paar Liedern ging es dann ins Bett. Es kehrte allgemein schnell Ruhe ein. Nur in der Kohte wurde noch ein bischen geflüstert und am Feuer noch das ein oder andere Lied geschmettert.
Sonntagmorgen
Am nächsten morgen ging es in der Kohte schon früh weiter. So waren die ersten Rucksäcke um 8 Uhr schon wieder fix und fertig gepackt. Wer wollte konnte als Frühaufsteherangebot noch einen kleinen Affen basteln. Da Christine aber nicht unter den ersten Frühaufstehern war, schaffte es auch Maja noch einen Affen zu basteln, bis es dann endlich Frühstück gab.
Nach dem Frühstück gab es eine kleine Würdigung des Geburtstagskindes Lumi und eine sehr schöne Andacht von Stefan zur Bereicherung durch Verschiedenartigkeit. Danach blieb noch Zeit für drei Lieder und die Feedbackrunde und schon standen die ersten Eltern zum Abbauen auf der Wiese. Allen, die Zeit hatten ein wenig anzufassen sei herzlich gedankt.
Leider waren die Zelte vom Regen in der Nacht morgens noch nass. Durch die Sonne ist es uns aber gelungen, alle Zelt trocken ein zu packen.

Nachdem der einzige Kritikpunkt am Lager war, dass es zu kurz sei, müssen wir nun nächstes Jahr überlegen, ob wir nicht doch auch mal zwei Übernachtungen versuchen sollen.
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