Auftakt und Anreise
Das Pfingstlager begann in diesem Jahr für mich schon am Mittwochabend. Das lag in der geplanten Verpflegungsorganisation. Natürlich sollte die Gulaschkanone mit und die Verpflegung für die drei Tage gewährleisten. Einzig, es hatte sich niemand gefunden, der sie für uns nach Großzerlang zog. Also habe ich kurzerhand Mittwochabend noch einen Hänger gemietet, die Gulaschkanone aufgeladen und zum BZG gezogen.Als ich dann gegen 22 Uhr auf dem Platz aus dem Auto stieg, haben mich erstmal die Mücken gefressen. Das sollte die erste Warnung sein.
Sonst folgte der Aufbau einem erprobten Ablauf. Ein kleiner aber feiner Vortrupp aus Siemensstadt stellte die Ess- und Schlafjurten bzw. begann die Kohten auf zu bauen. So dass als Stefan mit dem großen Rest der Teilnehmer ankam schnell zu Ende aufgebaut werden konnte.
Der schnelle Aufbau mit Vortrupp hat den Charme, dass wir die ersten an den Fleischtöpfen waren. Für die Küche hatten Marc und Merlin die Verantwortung übernommen. Marc hatte im Vorfeld nochmal die Gewehre rauchen lassen und drei Wildschweine geschossen, so dass es ein der Gulaschkanone angemessenes Eröffnungessen gab.
Die Kinder haben einen Wettbewerb daraus gemacht, wer Marc den größten Knochen zum Nagen abluchst.
Im Rahmen des Lagervortrupps war auch unser Mutterschiff die Golden Hind aufgetakelt worden und ich muss sagen, damit hat sich die Lagerleitung einmal mehr selbst übertroffen.
Nicht nur, dass es eine Kommandobrücke gab, die eine Schiffsmesse mit Galerie nach innen ermöglichte und so in einer Großjurte Platze für praktisch alle ermöglichte (immerhin 160 Teilnehmer). Es gab auch ein richtiges Segel mit Lagerlogo (bemalt von den Schnee Eulen). Ein Steuerrad und vieles mehr.
So fand die Lagereröffnung standesgemäßt im Schiffsbauch statt. Die Bilder sind etwas schummrig, da es dann doch schon etwas später war...
Der erste Lagertag war ganz anders als sonst. Es ging zwar mit einer Lagereröffnung los, aber direkt im Anschluss wurden Teams gebildet und es ging in ein erstes Geländespiel.
Die Team sollten später auch gemeinsam kochen, putzen und andere Dienste erledigen, das ging aber im Verlauf des Lagers verloren.
Nachdem die Teams gebildet waren, ging die wilde Jagd nach Reichtum, Ruhm und Ehre los. Es galt an unterschiedlichen Stationen Rohstoffe zu erlangen und durch geschicktes Handeln auf zu werten.
Wie bei echten Piraten ist der Pirat der gefährlichste Feind des Piraten. So versuchten sich die Teams die Rohstoffe wieder ab zu jagen.
Natürlich mussten die jungen Piraten auch auf und unter dem Wasser ihr Geschick beweisen.
Für das Schatztauchen gab es nur jeweils einen Versuch. Ehrensache, dass die Smileys das auf Anhieb schaffen.
Im Lager wurden die Ressourcen gezählt und gehortet - hier waren sie sicher.
In der Mittagspause wurde ein wenig gekickt und müde Leiter versuchten sich durch Kalorien wieder an den Start zu bringen.
Nach dem Mittagessen gab es eine obligatorische Runde Workshops. In unserer Jurte gab es Seemannsknoten mit Paracord von Noah angeboten und auch Piratenschmuck aus Speckstein.
Abends haben wir dann einen schönen Stammesabend mit der Neugründung aus Groß-Kreuz verbracht. Leider ein wenig kurz, da die Stammesaufnahmegespräche länger dauerten als gedacht. Fotos gibts keine - ich kann entweder Gitarre spielen oder Fotos machen. Beides geht nicht.


































































