1.6.15

Pfingstlagerlied anlässlich des Singewettstreits


Das gefürchtete Pfingstlagerlied möchte ich Euch nicht vorenthalten. Es geht auf die Melodie von "Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren"

Alle die mit uns auf Pfingstfahrt fahren, müssen Männner wie Berta sein.
Tim und Tom und Jan und Kai, die haben Bärte, die haben Bärte
Tim und Tom und Jan und Kai, die haben Bärte, die haben Bärte, die sind dabei!

Ab jetzt geht es immer auf:

Alle die...

...chillige Vortrupps lieben...
...lange Busfahrten lieben...
...wurstige Suppen lieben...
...feurige Sternenshows lieben...
...spannende Workshops lieben...
...sich mit Pompfen bekriegen...
...qualmende Feuer lieben...
...eisige Nächte lieben...
...Brötchen zum Frühstück lieben...
...längliche Predigten lieben...
...schwere Rätsel lösen - müssen mutige Pfadis sein.
...Gallileo befreien...
...die schwarze Männer hassen... (die Inquisitoren hatten geschwärzte Gesichter im Geländerspiel)
...kaltes Wasser lieben...
...fettige Bratwurst lieben...
...superschön singen können müssen Pfadis mit Böcken sein.
...andere im Wettkampf besiegen...
...streifen im Wannenbad lassen...

Nicht mal zwanzig Strophen und wir sollten schon ein Plazierung bekommen, nur damit wir aufhörenn zu singen!

31.5.15

22. bis 25. Mai 2015 - Pfingstlager auf dem BZG


Die Anreise

Für mich und die Sippe begann das Pfingstlager so früh wie noch nie. Da ich in den beiden Gruppenstunden vor dem Lager unterwegs war, haben wir mit der Sippe schon drei Wochen vorher die Kohte eingepackt. 
Auch Woche vor dem Lager hatte es in sich. Montag bis Mittwoch auf Fortbildung - abends den Hänger laden und Donnerstag nach der Arbeit los. Den Hänger auf dem BZG geparkt und am Freitag früh noch schnell die Mädchen an der Ostsee geholt. Ab Freitag Mittag Zelte aufbauen. 
Freitagabend kamen dann die Kinder. Durch die Verspätung des Busses hatten wir fast alle Zelte aufgebaut, bevor die Kinder da waren.
Nach der Ankunft der Kinder gab es pünktlich Essen und dann konnten schon die Zelt bezogen werden. Da wir nur drei Gruppenleiter in der ersten Nacht waren, hatte die Sippe ihr Zelt für sich und wir haben uns auf die anderen Zelte aufgeteilt.
Gegen halb Zehn gab es dann noch eine Lagereröffnung mit einem kurzen Anspiel - unsere erste Begegnung mit Galileo Galillei. Um die Sache rund zu machen gab es im Anschluss noch ein Feuershow am See. Sehr schön  - spät.


 

Der Samstag 


Trotz langem Programm ging es morgens pünktlich weiter. Max als Hauptrolle des Anspiels, war zumindest für mich eine neue Erfahrung. Insgesamt war der Programmteil aber gut vorbereitet.




Wir haben Galileo auf seinen unterschiedlichen Forschungen in 11 verschiedene Workshops begleitet. Vom Teleskop bis zum Freundschaftsbändchen war alles dabei.


Unser Workshop war eine Reisemühlespiel aus Schwarzzeltmaterial. Der Workshop wurde gut angenommen und hat auch gut funktioniert. Einzig das Sägen hat erheblich Zeit in Anspruch genommen. Ich weiss nicht warum die Säge bei mir super läuft und sie bei den Kindern immer hakt.


Direkt neben an gab es einen Fadenspiel Workshop. Nils konnte den Kindern viele neue Figuren zeigen und wusste vor allem auch die Namen zu den vielen Figuren. Gegen Ende packte er das lange Seil aus. Die Kinder sind in dem Fall dann die Finger und die Figuren werden riesen groß. 



Im Anschluss an das Mittagessen wurden völlig neue Formate probiert, so gab es in der Oase eine Diskussion über Erwachsene im VCP


 Während einzelne noch Workshops beendeten, machte Marc ein Angebot der besonderen Art. Irgendwie haben die Pompfen aus dem Vorjahr überlebt - naja und ab dann wurde pausenlos gepompft.





Immerhin nicht alle fanden in der Prügelei Erfüllung, manche stromerten auch über den Platz, oder probierten schon mal die Temperatur des Wasser (12° C).


Schnell war der Tag vorbei und es wurde das Abendessen zubereitet. Pasta a la Mama Grund. Zwiebeln wurden geschält, Knoblauch zerkleinert und dank vieler Helfer ging es trotz der großen Menge schnell.


Waren wir in den letzten Jahren immer noch der Rockzipfel eines großen Stammes, waren wir in diesem Jahr gefordert die Küche für über 40 Personen zu stellen. Die Nudeln aus unserem größten Topf reichten gerade einmal für die Hälfte der Leute. Aber Dank einer großzügigen Spende aus Pankow und mit etwas Geduld, waren am Ende dann doch alle satt.
Die Nacht war kalt - um nicht zu sagen seht kalt. Selbst ich in meinem drei Jahreszeiten Schlafsack habe denselben nicht nur zu gemacht, ich ich habe mir auch noch ein Fleece und Leggins (wie die Kinder es nennen - ich würde Long John sagen) untergezogen. Meine Reserveschlafsäcke waren schnell verschwunden.



 Der Sonntag


Der Sonntag begann, wie immer mit dem Gottesdienst. Dieses Mal mit einem längeren Einschub zum Lagerthema Galileo. Selbst mir war am Ende klar, warum die Kirche ein Problem mit ihm hatte.




Vom Gottesdienst ging es direkt zum Geländespiel an den See.




Gleich bei der ersten Aufgabe ging es darum den See leer zu schöpfen, was uns aber trotz mehrerer Anläufe nicht gelang.





 Nicht alle waren mit dem nötigen Ernst bei der Sache. Trotzdem gelang es G.G. am Nachmittag zu befreien.



Die Befreiiung wurde dann intensiv begossen. Wenn auch nicht mit Champagner sondern mit kaltem Wasser.


Fast alle hatten noch trockene Sachen zum Wechseln...




Wer danach noch nicht genug kaltes Wasser genossen hat, konnte dann noch baden gehen. So wie die Sonne weg war kündigte sich aber schon die nächste kalte Nacht an.


Der Abend wurde mit einer großen Grillrunde und einem anschließenden Singewettstreit begangen. Die größte Sorge der Lagerleitung war, dass alle wie im Vorjahr verschlafen würden.



Aber nein, Leo hat geweckt und alle sind sogar einigermaßen pünktlich aus den Betten gekommen.Um 7 Uhr sind die Zelte noch taunass, aber bis um 11 Uhr ist alles trocken und kann abgebaut werden.





Nach dem Frühstück ein letztes Mal spülen. Die Herausforderung ist nicht nur sauber zu spülen, sondern am Ende auch noch alles zu haben.


Der Abbau ging nicht nur bei uns, sondern insgesamt super. Waren im Vorjahr noch nicht einmal alle Zelt unten, als der Bus ab fuhr. War der Platz in diesem Jahr zu dem Zeitpunkt leer.


Trotz allem wurde es dann auf die letzten Meter noch etwas hektisch, aber am Ende saßen alle im richtigen Bus und auch unser Nachtrupp rollte nur eine Stunde später vom Platz. Ich jedenfalls freue mich auf nächstes Jahr!