31.5.15

22. bis 25. Mai 2015 - Pfingstlager auf dem BZG


Die Anreise

Für mich und die Sippe begann das Pfingstlager so früh wie noch nie. Da ich in den beiden Gruppenstunden vor dem Lager unterwegs war, haben wir mit der Sippe schon drei Wochen vorher die Kohte eingepackt. 
Auch Woche vor dem Lager hatte es in sich. Montag bis Mittwoch auf Fortbildung - abends den Hänger laden und Donnerstag nach der Arbeit los. Den Hänger auf dem BZG geparkt und am Freitag früh noch schnell die Mädchen an der Ostsee geholt. Ab Freitag Mittag Zelte aufbauen. 
Freitagabend kamen dann die Kinder. Durch die Verspätung des Busses hatten wir fast alle Zelte aufgebaut, bevor die Kinder da waren.
Nach der Ankunft der Kinder gab es pünktlich Essen und dann konnten schon die Zelt bezogen werden. Da wir nur drei Gruppenleiter in der ersten Nacht waren, hatte die Sippe ihr Zelt für sich und wir haben uns auf die anderen Zelte aufgeteilt.
Gegen halb Zehn gab es dann noch eine Lagereröffnung mit einem kurzen Anspiel - unsere erste Begegnung mit Galileo Galillei. Um die Sache rund zu machen gab es im Anschluss noch ein Feuershow am See. Sehr schön  - spät.


 

Der Samstag 


Trotz langem Programm ging es morgens pünktlich weiter. Max als Hauptrolle des Anspiels, war zumindest für mich eine neue Erfahrung. Insgesamt war der Programmteil aber gut vorbereitet.




Wir haben Galileo auf seinen unterschiedlichen Forschungen in 11 verschiedene Workshops begleitet. Vom Teleskop bis zum Freundschaftsbändchen war alles dabei.


Unser Workshop war eine Reisemühlespiel aus Schwarzzeltmaterial. Der Workshop wurde gut angenommen und hat auch gut funktioniert. Einzig das Sägen hat erheblich Zeit in Anspruch genommen. Ich weiss nicht warum die Säge bei mir super läuft und sie bei den Kindern immer hakt.


Direkt neben an gab es einen Fadenspiel Workshop. Nils konnte den Kindern viele neue Figuren zeigen und wusste vor allem auch die Namen zu den vielen Figuren. Gegen Ende packte er das lange Seil aus. Die Kinder sind in dem Fall dann die Finger und die Figuren werden riesen groß. 



Im Anschluss an das Mittagessen wurden völlig neue Formate probiert, so gab es in der Oase eine Diskussion über Erwachsene im VCP


 Während einzelne noch Workshops beendeten, machte Marc ein Angebot der besonderen Art. Irgendwie haben die Pompfen aus dem Vorjahr überlebt - naja und ab dann wurde pausenlos gepompft.





Immerhin nicht alle fanden in der Prügelei Erfüllung, manche stromerten auch über den Platz, oder probierten schon mal die Temperatur des Wasser (12° C).


Schnell war der Tag vorbei und es wurde das Abendessen zubereitet. Pasta a la Mama Grund. Zwiebeln wurden geschält, Knoblauch zerkleinert und dank vieler Helfer ging es trotz der großen Menge schnell.


Waren wir in den letzten Jahren immer noch der Rockzipfel eines großen Stammes, waren wir in diesem Jahr gefordert die Küche für über 40 Personen zu stellen. Die Nudeln aus unserem größten Topf reichten gerade einmal für die Hälfte der Leute. Aber Dank einer großzügigen Spende aus Pankow und mit etwas Geduld, waren am Ende dann doch alle satt.
Die Nacht war kalt - um nicht zu sagen seht kalt. Selbst ich in meinem drei Jahreszeiten Schlafsack habe denselben nicht nur zu gemacht, ich ich habe mir auch noch ein Fleece und Leggins (wie die Kinder es nennen - ich würde Long John sagen) untergezogen. Meine Reserveschlafsäcke waren schnell verschwunden.



 Der Sonntag


Der Sonntag begann, wie immer mit dem Gottesdienst. Dieses Mal mit einem längeren Einschub zum Lagerthema Galileo. Selbst mir war am Ende klar, warum die Kirche ein Problem mit ihm hatte.




Vom Gottesdienst ging es direkt zum Geländespiel an den See.




Gleich bei der ersten Aufgabe ging es darum den See leer zu schöpfen, was uns aber trotz mehrerer Anläufe nicht gelang.





 Nicht alle waren mit dem nötigen Ernst bei der Sache. Trotzdem gelang es G.G. am Nachmittag zu befreien.



Die Befreiiung wurde dann intensiv begossen. Wenn auch nicht mit Champagner sondern mit kaltem Wasser.


Fast alle hatten noch trockene Sachen zum Wechseln...




Wer danach noch nicht genug kaltes Wasser genossen hat, konnte dann noch baden gehen. So wie die Sonne weg war kündigte sich aber schon die nächste kalte Nacht an.


Der Abend wurde mit einer großen Grillrunde und einem anschließenden Singewettstreit begangen. Die größte Sorge der Lagerleitung war, dass alle wie im Vorjahr verschlafen würden.



Aber nein, Leo hat geweckt und alle sind sogar einigermaßen pünktlich aus den Betten gekommen.Um 7 Uhr sind die Zelte noch taunass, aber bis um 11 Uhr ist alles trocken und kann abgebaut werden.





Nach dem Frühstück ein letztes Mal spülen. Die Herausforderung ist nicht nur sauber zu spülen, sondern am Ende auch noch alles zu haben.


Der Abbau ging nicht nur bei uns, sondern insgesamt super. Waren im Vorjahr noch nicht einmal alle Zelt unten, als der Bus ab fuhr. War der Platz in diesem Jahr zu dem Zeitpunkt leer.


Trotz allem wurde es dann auf die letzten Meter noch etwas hektisch, aber am Ende saßen alle im richtigen Bus und auch unser Nachtrupp rollte nur eine Stunde später vom Platz. Ich jedenfalls freue mich auf nächstes Jahr!






19.4.15

26. April 2015 - Frühjahrsputz im Werner-von-Siemens-Park


Am 26.4. findet unsere disjährige Müllsammelaktion statt. Wir beginnen mit einem Kindergottesdienst in der Jurte im Gemeindegarten am Schuckhardtdamm, vertilgen dann den mitgebrachten Snack und ziehen dann los in den Park.

Treffpunkt: 26.4. um 11:30 Uhr im Gemeindegarten
Mitbringen: Einen Snack und etwas zu Trinken, wer hat einen Bollerwagen
Ende mit Kuchen im Gemeindegarten gegen 15.30 Uhr

11.4.15

22. April 2015 - Stammesrat


Am 22. April um 19 Uhr ist Stammesrat. Sofern keiner das ganze bei sich ausrichten möchte, findet er bei uns in der Küche statt. Folgende Themen stehen an:
  • Müllaktion (26.04.2015)
  • Familiengottesdienst/Sommerfest#
  • Lager 
    • Pfingstlager
    • Sommerlager
    • Stammeslager
  • Seminar Haftpflicht & Versicherung (30.05.2015)
  • Gruppenstunden-"Catering"
  • Aktuelle Situation in Sippe & Meute
  • Sonstiges

31.3.15

Die Anmeldung zum Pfingstlager ist ab sofort online


Hier ist sie also die Anmeldung zum Pfingstlager.

https://www.dropbox.com/s/lqreab2h8pdtmjt/AnmeldungPfila2015.pdf?dl=0

Bitte gleich herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und an mich - dann habe ich einen Überblick überden Anmeldestand. Natürlich könnt Ihr die Anmeldung auch direkt ins Landesbüro schicken, dann wäre ich für eine kurze Nachricht dankbar. Sonst könnte es mit den Schlafplatzen knapp werden...

Generell gilt: Es können alle Kinder mit fahren, die wenigstens schon einmal bei einem unserer Stammeslager mitgefahren sind.

Die Anreise erfolgt mit einem gecharterten Bus vermutlich ab Hauptbahnhof. Abfahrt vermutlich 15:30 Uhr. Es gibt vermutlich noch einen späteren Bus (16:30), der von uns aber voraussichtlich nicht begleitet wird.

Die Rückreise erfolgt am Montag um 14 Uhr ab Großzerlang zum Hauptbahnhof. Die Kinder können dort also vermutlich ab ca. 16 Uhr wieder eingesammelt werden.

22.3.15

Die Lagersaison beginnt bald!


Dieses Jahr wird es ein Pfingstlager und ein Meutenlager geben. Das Pfingstlager hat das Thema Galileo Galilei und das Sommerlager das Thema Ronja Räubertochter.

Der Anmeldeschluss für das Pfingstlager ist der 17. April. Ich rechne derzeit mit etwa 15 bis 20 Teilnehmern aus Siemensstadt. Wie in den Vorjahren wird es einen Transfer von Berlin nach Großzerlang geben, vermutlich für das Pfingstlager mit dem Bus.

Der Anmeldeschluss für das Meutenlager im Sommer ist der 15. Mai. Für diese Lager wird es eine separate Anmeldung für Sippe und Meute geben, da die Anreise individuell unterschiedlich erfolgt.
Ich rechne zur Zeit mit 10 bis 15 Meutenteilnehmenden und ca. 7 Sippenteilnehmenden.

5.3.15

21.03.2015 Aktionstag Das Geheimnis im Teufelsbruch


Die ganze Woche vorher war sonnig, der Sonntag danach war sonnig nur am Samstag war schönes Wetter (frei nach dem Motto es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung).

Nachdem wir kurz vor elf im Johannesstift ankamen, galt es ersteinaml beim abladen zu helfen. Jan hatte mit einem AKD Bus alles wichtige organisiert und wir konnten direkt an´s Aufbauen gehen.


Im Jurteaufbauen sind wir schon geübt und so ging es schnell von der Hand. Fast jeder Handgriff sitzt schon und die wenigen neuen Kinder werden schnell angeleitet.


Jedes Kind sucht sich eine Ecke. Dann braucht jeder eine Stange, einen Hering und ein Seil. Beim Heringe in die Erde hauen ist immer noch vorsicht geboten. Da gab es schon manchen Ratscher. Die Kinder bekommen den schweren Fäustel eben doch noch nicht ganz geschwungen.


Mittlerweile machen die Jungpfadfinderinnen auch schon den Bund am Dreibein. Nur das Hochziehen der Großjurte erfordert noch Erwachsene...


 ...und das Anknöpfen der Seitenplanen. Dafür sind selbst die meisten Jupfis noch zu kurz.


 Als die Jurte dann stand, war schnell ein Feuer gemacht und die ersten brauchten schon eine kleine Stärkung, bis das eigentliche Essen fertig war.





Nach dem Essen ging die Einteilung für das große Spiel los. Eine Schriftrolle wurde verlesen und jede Gruppe bekam ein Siegel. Siemensstadt stellte drei Gruppen. Bei zwei Begleitern hieß dass, das die großen Mädchen endlich mal alleine los gehen durften.
 

Leider begann es wie im letzten Jahr um die Mittagszeit zu nieseln und alle, die gute Regenkleidung hatten, waren froh darum. Immerhin hatte ich selbst im Gegensatz zum letzten Jahr eine Jacke dabei und sogar eine Regenhose habe ich angezogen und war froh drum.


Die Teams waren ein Jungenteam, ein Mädchenteam und die großen Mädchen.


Für die erste Aufgabe galt es sich an der Schaukel über eine fiktive Schlucht zu schwingen.






Nachdem wir Bieberspäne gesammelt haben, mussten wir die verhexte Brücke umgehen und einen Steg bauen.








Wir hatten so viel Spaß wir hätten den ganzen Nachmittag über den Bach klettern können. Aber es kam noch mehr: Wir mussten auf eine Insel balancieren (über einen toten Baum) und eine Nachricht einsammeln. Mit nassem Holz ein Feuer entfachen, Ein Spinnennetz überwinden, auf kleinen Inseln durchs Moor waten, einen Tanz aufführen, ein Gedicht vervollständigen, bis wir einen Kartenschnipsel bekamen.





Nach unserer Rückehr galt es erstmal sich wieder am Feuer aufzuwärmen. Nur wer wirklich nass, kalt und klamm ist, kann so ein Feuer richtig würdigen. 


So buken wir Stockbrot und Würstchen am Feuer und die Zeit verging schnell, bis wir wieder in die Kirche gingen.




Dort gab es eine kurze Abendandacht mit Anspiel von den Johannesstiftlern und Christian Moritz fand genau die richtigen Worte zum Ausklang des Tages.



Im Anschluss an die Andacht, fand die Auswertung der Schatzkarte statt. Es war nicht einfach, da ein Schnipsel im Wald verloren gegangen war, einer in der Turnhalle lag und einer in der Großjurte lag. Aber mit vereinten Kräften konnten wir den Schatzhügel identifizieren. Dort trafen wir den Geist, der uns den Weg zum Schatz zeigte.


Am Ende waren wir nass und kalt aber doch glücklich wieder auf dem Heimweg.

14.2.15

26. April 2015 - Kindergottesdienst in der Jurte und Müllsammelaktion im Park


Am 26. April wollen wir in diesem Jahr den Müllsammeltag im Park veranstalten.

Davor wird es einen Kindergottesdienst in der Jurte im Gemeindegarten geben. Eingeladen sind alle Kinder der Gemeinde zwischen 6 und 12 Jahren.
Im Anschluss an den Gottesdienst nehmen wir einen mitgebrachten Imbiss ein. Nach dem Imbiss brechen wir gemeinsam auf und sammeln den Müll im Park.

Wir freuen uns über jede Unterstützung.

Nach getaner Arbeit gibt es noch Kuchen und wer möchte kann noch ein paar Lieder singen.